Spielberichte
Zwei Ortsderbys
In der 1. Tischtennis-Kreisklasse Leer empfing die 3. Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft Collinghorst/Rajen (SG) die 4. Herrenmannschaft aus Potshausen zum Ortsderby. Die Vereine pflegen seit langem eine gute und sportlich-faire Beziehung zueinander. Das hinderte die Sportler jedoch nicht, verbissen um jeden Punkt zu kämpfen.
Trotz heftiger Gegenwehr gingen die Eingangsdoppel durch Großkortenhaus/Poppe und Gruben/Klinger in jeweils vier Sätzen an Potshausen. Im oberen Paarkreuz unterlag Stefan Natelberg klar in drei Sätzen Hans Großkortenhaus zum 3:0 Zwischenstand für Potshausen. Doch dann konnten sich Harald Franck, Marek Frankiewicz, Michael Kloster und Stefan Natelberg gegen ihre Gegner durchsetzen. Vor allem das Spiel Michael Kloster gegen Helmut Klinger war ein Ritt auf Messers Schneide. Michael Kloster gewann die ersten beiden Sätze, dann zog Helmut Klinger nach. Dabei gewann Klinger den 4. Satz nur knapp in der Verlängerung mit 12:10. Der 5. Satz verlief ähnlich dramatisch. Nach sehenswerten Ballwechseln konnte sich Michael Kloster in der Verlängerung mit 12:10 durchsetzen. Zwischenstand: 4:3 für Collinghorst.
Danach setzte sich Potshausen wiederum mit Großkortenhaus und Klinger durch. Das letzte Einzel zwischen Michael Kloster und Freddy Poppe musste die Entscheidung bringen. Hier konnte sich Michael Kloster in drei Sätzen mit schönen Ballwechseln durchsetzen. Der Endstand war somit ein leistungsgerechtes Unentschieden von 5:5.
Das Bild zeigt die Herrenmannschaften von Potshausen IV und der SG Collinghorst/Rajen III, von links Dirk Gruben, Helmut Klinger, Freddy Poppe, Hans Großkortenhaus, Harald Franck, Stefan Natelberg, Michael Kloster, Marek Frankiewicz und Florian Herz, ein ehemaliger Collinghorster Spieler, der jetzt in Paris arbeitet und dort Tischtennis spielt.
Nachdem die Jugendmannschaft der SG in der Kreisliga Leer hohe Niederlagen gegen die Tabellenführer Warsingsfehn und Stapelmoor/Bingum I hinnehmen mußten, empfing sie ebenfalls die Jugend aus Potshausen. Die Eingangsdoppel endeten unentschieden, wobei Buse/Haun für Potshausen und Dänekas/Rohden für die SG gewannen. Das obere Paarkreuz ging komplett durch Nils Buse und Lukas Schwede an Potshausen. Im Unteren Paarkreuz erzielte die SG zwar mit 3:1 (Ben Dänekas [2], Nico Wagner) ein Übergewicht, konnte die Niederlagen im oberen Paarkreuz jedoch nicht ausgleichen. Somit stand am Schluß ein knapper 6:4-Sieg für Potshausen.
Für die 1. Herren-Mannschaft standen zwei Spiele in der 1. Bezirksklasse Emden/Leer an. Im ersten Spiel trat die SG ersatzgeschwächt ohne ihre Nummer 1 Rolf Marks in Jheringsfehn/Stikelkamp an. Nach den Eingangsdoppeln stand es 2:1 für die SG, wobei Conring/Helmsen-Maaß und Maaß/Körte für die SG punkteten. Im oberen Paarkreuz waren Welzel und Wachsmann für Jheringsfehn/Stikelkamp erfolgreich, im mittleren Paarkreuz punkteten Jutta Helmsen-Maaß und Dietmar Maaß in überaus spannenden Spielen für die SG. Zwischenstand: 4:3 für die SG. Danach waren jedoch dreimal die Spieler aus Jheringsfehn/Stickelkamp erfolgreich, bevor Rabie Mentcho für die SG den Anschlußpunkt erzielte. Das mittlere und untere Paarkreuz verlief ausgeglichen, wobei erneut Jutta Helmsen-Maaß und in einem sehr spannenden Spiel Artur Köhler für die SG punkteten. Zwischenstand 8:7 für Jheringsfehn/Stikelkamp. Das Schlußdoppel mußte die Entscheidung bringen. Hier unterlag schließlich das SG-Doppel Conring/Helmsen-Maaß in einem spannenden 5-Satz-Spiel. Endstand somit 9:7 für Jheringsfehn/Stikelkamp.
Im nächsten Heimspiel gegen Warsingsfehn II mußte die SG gleich auf die beiden besten Spieler Marks und Conring verzichten. Diese Schwächung konnte die SG trotz starkem kämpferischem Einsatz nicht ausgleichen. Alle SG-Spieler mußten ein Paarkreuz aufrücken und gegen stärkere Gegner antreten. So konnte sich letztlich nur das Doppel Mentcho/Helmsen-Maaß und im Einzel Rabie Mentcho, Jutta Helmsen-Maaß und der gute Ersatzspieler Artur Köhler für die SG durchsetzen. Das klare 9:4 für Warsingsfehn zeichnet trotzdem nicht ab, wie spannend und ausgeglichen das Spiel verlief, da viele Spiele erst im 5. Satz oder in der Verlängerung entschieden wurden. In voller Mannschaftsstärke hätte das Ergebnis leicht anders ausfallen können.
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